Zwischen Ihren Fotoexkursionen hat Mandy Spaß am Nachbearbeiten ihrer Bilder Im Wesentlichen korrigiert sie dabei kleine Schönheitsfehler und verbessert Farben und Kontrast. „Am Anfang habe ich das etwas übertrieben, das geht aber vielen so“, sagt sie. Doch im Laufe der Zeit hat sie ein Gefühl für die richtige Dosis entwickelt.

Schmetterling in Nahaufnahme

Gelegentlich geht sie noch weiter und verfremdet die einzelnen Bilder. Dazu verwendet sie die im Programm vorhandenen Filter. Auf diese Weise kann man neue Bilder schaffen, die sich von der Realität entfernen. Also eher wie Maler es machen. Mandy experimentiert dabei eher aus Spaß an der Freude als zielgerichtet Kunstfotos erschaffen zu wollen.

Manchmal gibt es beim Fotografieren richtige Glücksmomente. Fotos, die etwas ganz Besonderes zeigen, welche nicht geplant sind, und die auch so nicht wieder zu reproduzieren sind. Mandy hat solche „Fotogeschenke“ zweimal erhalten. Einmal war in einem fotografierten Osterfeuer deutlich eine Teufelsfratze zu erkennen.

Und ein anders Mal ist noch etwas noch Besseres passiert. Beim Fotografieren von hoch spritzenden Wassertropfen als Makroaufnahme zog sich ein Tropfen in die Länge. Ihm wuchsen Kopf, Arme und Füße. Als Mandy auf den Auslöser drückte, sah er wie ein kleines Männchen aus, das fröhlich aus einer sich eine Blume ergießende Wasserfontäne tanzt. Das Kunstwerk bekam den Namen „H2O Männchen“.

Ein zu einem kleinen Männlein ausgewachsener Wassertropfen