Manch einer sucht erst einige Zeit, bevor er seine Bestimmung findet. Ich allerdings kam bereits als Schüler mit der Informatik in Berührung und weiß seitdem, dass diese genau das Richtige für mich ist. Ich war von Anfang an dafür begeistert und bin es auch heute, 35 Jahre später noch. Es ist genau die richtige Mischung von Mathematik und Anwendung, von Theorie und richtigem Leben.


Manche denken, Informatik sei die Lehre von Computern. Das stimmt nicht ganz. Denn Informatik ist die Lehre von Informationen. Wie diese gespeichert werden, und wie diese fließen. Um Informationen zu speichern und fließen zu lassen, sind Computer allerdings sehr nützlich.


Viele können auch nicht zwischen Informatiker und Programmierer unterscheiden. Der Unterschied lässt sich ohne das jetzt lange zu erklären mit einem einfachen Bild darstellen: Der Unterschied zwischen Informatiker und Programmierer ist derselbe wie zwischen Architekt und einem Schreiner. Oder wie zwischen Architekt und einem Maurer. Oder wie zwischen Architekt und einem Elektriker. Gut möglich (sogar wahrscheinlich), dass der Architekt vor seinem Studium eine Schreinerlehre oder eine Elektrikerlehre oder sonst etwas Vergleichbares gemacht hat, weil er ja vom Bauen begeistert ist.


Genauso haben sich Informatiker sehr intensiv mit dem Programmieren beschäftigt und beherrschen meist sogar sehr viele Programmiersprachen. Aber sie sind keine Programmierer, sondern kümmern sich um das „große Bild“. Sie machen Konzepte für Softwaresysteme und wie diese Softwaresysteme in Betriebsabläufe hineinpassen und diese verändern. Sie leiten Softwareprojekte und beraten Kunden bei der Auswahl, der Einführung und dem Betrieb von Software. Und weil ich das alles sehr spannend finde, war der Informatiker Beruf von Anfang an wie für mich geschaffen.


Ich will das an dieser Stelle nicht weiter ausführen, da dies eine private Website ist. Denn dazu habe ich meine berufliche Website “Datenwege Informatik“, wo sich zum Beispiel auch Fachartikel zur Informatik befinden